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Minimalismus im kinderzimmer - by-blushdust.com

by • 3. November 2016 • AllgemeinComments (0)526

Minimalismus 4: Minimalismus im Kinderzimmer

Weniger Dinge sind mehr – Minimalismus im Kinderzimmer. Wie kann man verhindern, dass das Kinderzimmer von Anfang an ein unüberschaubares Meer an Spielsachen & Co. wird?
Sich selbst auf weniger Sachen und Dinge zu reduzieren ist eine ganz persönliche Entscheidung – Kinder können diese Entscheidung aber noch nicht für sich treffen und so ist es als Eltern unsere Aufgabe, sie nicht zu überfordern und zu überhäufen. Vielleicht sogar gewissermaßen sie zu schützen vor „all den Dingen, die auf sie zukommen“.

Wenn „plötzlich“ der Storch zum ersten Mal anklopft, kommen nach Aufregung und Glücksgefühlen recht schnell Überlegungen und die Suche nach dem richtigen Kinderwagen, Autositz, Gitterbettchen, Wiege, Wickeltisch, etc. Als ich schwanger wurde, hatte ich zu Hause ein paar Kindergabeln und Teller für Hundefutter 😅 und ein Paar Sachen aus dem Happy Meal 🙈 Also so gut wie nix für ein Baby im Haus. Also dachte ich mir, ich werde versuchen so wenig wie möglich anzusammeln, was natürlich nicht so leicht ist, aber ich habe das Gefühl, das Kinderzimmer ist ein recht übersichtlicher, cleaner Raum und ich bin happy damit. Also hier meine Tipps für ein freieres Kinderzimmer:

So wenig wie möglich im Voraus kaufen

Liebe Schwangere – kauft nicht zu viel! Wenn ihr denkt, dass eventuell der eine oder andere auf euch zukommen wird und euch beschenken will, wenn ihr gebrauchte Dinge in Aussicht habt. Kauft nicht zu viel. Auch wenns schwer fällt bei all den süßen Kleidungsstücken, Accessoires, Spielsachen, Bettwäsche, Mobile, etc, etc. So vieles, das ich gekauft habe, habe ich nochmal in irgendeiner anderen Form geschenkt bekommen. Man glaubt gar nicht, wie viel man bekommt und sich all diese Baby Sachen anhäufen.

Kauft gebraucht!

Wenn ich daran denke, dass manche Kleidungsstücke nur zwei Wochen passen, bevor der nächste, unerwartete Wachstumsschub kommt, dann finde ich es oft schade, Kleidung neu zu kaufen. Natürlich kauft man das eine oder andere, das man gerne haben möchte oder hübsch findet. Im Nachhinein bin ich aber so froh, dass ich nicht alles neu gekauft habe. Man glaubt es kaum, aber allein im ersten Lebensjahr ist Constantin aus 5! Kisten an Kleidung rausgewachsen. Und wir hatten keine Riesensammlungen für jeden Größe.

Leider kann nicht jedes Geschenk für immer aufbewahrt werden

Aus irgendeinem Grund bin ich ein Mensch, der schnell Erinnerungen an Gegenstände knüpft. Als hochschwangere bzw. frisch gebackene Mama ist man sowieso noch viel emotionaler und so häng ich natürlich an jedem Geschenk, das mir meine Lieben, in der Schwangerschaft und Babyanfangszeit geschenkt haben. Ich habe folgenden Entschluss gefasst: Wollsachen (zB Hessnatur usw) und selbstgemachte Kleidung werden aufbewahrt und an jemanden weiter geborgt, verkauft oder für Kind Nr.2 aufgehoben. (In einem Vakkumsack von Ikea den ich übrigens nur empfehlen kann). Der Rest muss leider weitergegeben werden.

Das „zu-klein-geworden-Körbchen“

Da man ja nicht weiss, wenn es noch nicht auf der Welt ist, wie das Baby gebaut sein wird, ist es schwer vorab Kleidung schon richtig einzuräumen. Wir hatten viele Stücke in Constantins Kommode, die zu groß oder zu klein waren. Sie waren aber alle Größe 50/56. Also hatten wir von Anfang an zwei Körbchen, unten im Wickeltisch. Eines für zu große, und eines für zu kleine Kleidung. So haben wir die unpassenden Sachen nicht immer wieder zurückgeräumt. Es spart Frustration, wenn man nicht neben einem ungeduldigen Neugeborenem durch lauter unpassende Kleidungsstücke wühlen oder sie gar durchprobieren muss!
Mittlerweile haben wir nur mehr das „zu-klein-geworden-Körbchen“.

Mitsortieren

Hand in Hand mit dem oberen Tipp geht der letzte. Von Anfang an Spielsachen, die nicht mehr bespielt werden und Kleidung, die nicht mehr passt, zu entfernen, ist wichtig! Gegebenenfalls einfach verkaufen oder weiterschenken / spenden, wenns noch gut ist. Gerade Babies entwickeln sich so schnell weiter, da kann man ruhig mal Dinge wegtun, die seit zwei Wochen nicht mehr bespielt wurden.

Ich hoffe wieder mal, dass meine Tipps euch geholfen haben. Nächste Woche gibts einen Posts mit konkreten Babyprodukten, die ich nicht gebraucht hätte und die ich einfach ersetzen hätte können. Bis dahin, alles Liebe!

Bussi,

Rosa

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