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Geschenke sollen Freude machen

by • 12. November 2016 • Allgemein, Gedanken, Lifestyle, MinimalismusComments (0)594

Minimalismus 6: Geschenke sollen Freude machen

Geschenke sollen Freude machen aber sind wir uns mal ehrlich? Das tun sie nicht immer oder? Kennt ihr dieses Gefühl, wenn wir lächeln und uns bedanken, aber eigentlich nicht freuen? Wir wissen in diesem Moment – In unser Leben tritt ein neues ungeliebtes Teil. Der folgende Blogpost handelt von den Gedanken und Gefühlen beim Weggeben und Ausmisten, warum ich mich dabei oft schlecht fühle und warum man das nicht sollte.

Bei meinem großen Ausmisten im Keller waren auch viele Geschenke dabei und gerade da ist etwas bitter, sich zu trennen. Ich bin auch keine griechische Philosophin und überleg mir das alles allein, ich hab auch einiges gelesen, gehört und gesehen, das mir hilft.

Geschenke wegzugeben macht mir oft ein schlechtes Gewissen…

Ich versuche das nicht mehr zu haben, es gelingt mir auch immer besser. Aber es kommt oft dieses Gefühl auf, dass man die Person damit ja beleidigen könnte. Aber davon muss man sich lösen. Wahrscheinlich hat die Person schon längst vergessen, das sie es geschenkt hat. Sie hat aber auch bestimmt Verständnis, wenn der Gegenstand einfach nicht mehr zu uns passt und wir ihn gehen haben lassen.

Die Sache mit den Erinnerungen…

Ich hab noch immer so viele Dinge aus sentimentalen Gründen. Die werd ich als letztes durchgehen. Doch ich trenne mich schon jetzt immer wieder von diesen Dingen mit folgendem Gedanken: Wenn ich eine Erinnerung mit einem gewissen Objekt verbinde, ist es die Erinnerung, die wertvoll ist. Nicht das Objekt. Ist die Erinnerung wichtig, werd ich sie behalten. Mit oder ohne Objekt.

Erwartungen…

…sind oft niedriger, als man denkt. Ich erwarte von niemandem, dass er ein Geschenk für immer aufhebt. Ich glaube, eigentlich tut das auch niemand bei mir. Aber früher hatte ich diese Befürchtung. Ich hatte wirklich die Befürchtung, irgendwer würde mich mal nach einem Geschenk fragen, das er mir mal geschenkt hat.

Ich bin ja halbe Portugiesin und habe lange dort gelebt, und ich finde es viel besser, wie dort mit Geschenken verfahren wird. Wenn man dort etwas kauft, kann man an der Kassa sagen, dass es sich um ein Geschenk handelt und dann bekommt man eine kleine Rechnung ohne Preis dazu. Die kann der Beschenkte dann nutzen um das Geschenk einfach umzutauschen, gegen etwas, das er tatsächlich mag. Ich finde das so toll! Schade, dass es hier in Österreich nicht so ist.

Ich erwarte nicht, dass etwas dass ich jemandem Geschenkt habe für immer behalten wird. Vielleicht gefällt es dem Anderen gar nicht mehr oder es hat ihm nie gefallen. Geschenke sollen Freude machen, und wenn sie das nicht mehr tun oder einem gar zur Last werden sollte man sich davon trennen.

Kennt ihr dieses Gefühl? Im nächsten Blogpost gibts Ideen, was man jemandem Schenken könnte der schon alles hat oder wie man als „Minimalist“ schenken kann, ohne sein Gegenüber mit Sinnlosigkeiten zu überhäufen. Bis dahin ☺️

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